Berlin-Charlottenburg
Besuch der privaten Kunstsammlung Alexejew-Brandl
Seit über vier Jahrzehnten wächst in einer Charlottenburger Wohnung eine Sammlung, die sich konsequent einem Prinzip verschreibt: Es geht um Kunst, nicht um Investitionen.
Manuela Alexejew und Carlos Brandl sammeln intuitiv – getragen von Neugier, Begegnungen und einer tiefen persönlichen Verbindung zu den Werken.
Ihre Wege zur Kunst sind verschieden und ergänzen sich gerade deshalb so perfekt:
Manuela Alexejew, geprägt von internationalen Erfahrungen und frühen Kontakten zu Künstlern;
Carlos Brandl, mit einem geschulten Blick für Alte Meister und Klassische Moderne. Gemeinsam entsteht eine Sammlung, in der Werke von Otto Dix, Otto Piene, George Condo, Yayoi Kusama oder Alicja Kwade selbstverständlich nebeneinander bestehen.
Bekannt geworden ist diese Haltung auch durch das Buch „It’s not about the Money“, das einen seltenen Einblick in ein Sammlerleben gibt, das sich eher wie eine Erzählung liest als wie ein Konzept.
Kunst wird hier nicht bewertet, sondern gelebt.
Zwischen Malerei, Skulptur und Geschichten gilt bis heute ihr Credo: Nicht wir finden die Werke – sie finden uns.
Ein Besuch, der zeigt, wie intensiv und persönlich das Leben mit Kunst sein kann – und warum in dieser Sammlung immer etwas los ist.
